Aktuelle Angebote

Füreinader Laut Seminar Workshop Sonay soziales Leben Hohenschönhausen Jugendclub die Arche OCB Demokratie Leben

Füreinander laut! Eine intergenerationale Aktion! 

Jugendliche und Senior:innen aus Hohenschönhausen werdet laut! Es ist Zeit sich für einander einzusetzen.


In diesem 3-tägigen Workshop treffen Jugendliche und Senior:innen aufeinander. Sie erzählen sich von ihren  Wünschen und Herausforderungen. Dann machen sie sich mit einer öffentlichen Aktion für die Bedürfnisse der Anderen laut! Lasst uns Demokratie leben. Gegen jegliche Form von Ausgrenzung und Diskriminierung. Für ein solidarisches Miteinander. Füreinander laut!


Wo:
Die Arche Jugendfreizeiteinrichtung
Degnerstraße 40, 13053 Berlin
www.arche-lichtenberg.de
OCB Jugendfreizeiteinrichtungchtung
Werneuchener Str. 15b, 13055 Berlin
www.vav-hhausen.de/Bereiche/Jugend/ocb.html
Wann: 
05. Nov  11-15 Uhr  Die Arche Jugendfreizeiteinrichtung

06. Nov  11-15 Uhr  OCB Jugendfreizeiteinrichtung

20. Nov  11-15 Uhr  Standgebiet Hohenschönhausen

02. Dez  17-19 Uhr  Die Arche Jugendfreizeiteinrichtung (Abschlussveranstaltung)

Plätze: 12
Alter: 12-21 und 65+
Kosten: kostenfrei 

Das Konzept

Demokratie leben heißt: Aktion, sich Gehör verschaffen und füreinander einstehen. Leider sind es oft Jugendliche und Senior:innen, die nicht gehört werden. Denn: Jugendliche dürfen nicht wählen. Ihnen wird damit ein zentraler Teil der Mitgestaltung an der Demokratie abgesprochen und gesagt: Du bist noch nicht alt genug um zu wissen was du willst. Bei der Bundestagswahl 2021 waren mehr als die Hälfte aller Wähler:innen über 50. Deutschland wird jeden Tag älter. Aber: Nicht nur die Bedürfnisse der 50+ sind von Bedeutung. Jugendlichen und jungen Erwachsenen muss zugehört werden. Es sind die Kinder und Jugendlichen von heute, die die Entscheidungen der Erwachsenen von gestern tragen und oft ausbaden müssen. Fridays for Future zeigt: Nicht immer sind es die Erwachsenen, die mehr Verstand haben.
Senior:innen sind oft alleine. Ihnen fehlt es an Austausch und Gesellschaft. Zwar können Sie wählen und bilden sogar den größten Teil der Wähler:innenschaft ab - doch die Möglichkeiten sich aktiv zu beteiligen werden im Alter weniger und die Barrieren mehr. Der Austausch mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen findet außerhalb von Familie nur selten statt. So ist es schwer mit neuer Technik vertraut zu werden und moderne Entwicklungen zu verstehen. Wer das Internet nicht nutzt, dem fehlt es an einer zentralen Plattform unserer Zeit. 
Kommunikation zwischen alt und jung findet nur selten statt. Aber: Es sind die jungen Menschen, die Senior:innen im Alltag unterstützen und begleiten können und es sind die Senior:innen, die mit ihren Entscheidungen wichtige Vorarbeit leisten können - für eine offene, solidarische und nachhaltige Gesellschaft.

In unserem Projekt „Füreinander laut!“ begegnen sich Jugendliche und Senior:innen auf Augenhöhe und machen sich für einander laut.


Das Projekt findet an drei Tagen statt. Am ersten Tag lernen sich die Projektteilnehmer:innen kennen. Sie berichten einander aus ihren Leben und sprechen darüber, welche Herausforderungen und Probleme es für Sie gibt. Am zweiten Tag überlegen die Gruppen, welche Aktion sie für die jeweils andere durchführen können. Das Ziel: Sich für die Bedürfnisse der anderen laut machen. Am dritten Tag führen die Gruppen ihre Aktionen durch. Am vierten Tag wird gefeiert. Die Ergebnisse werden öffentlich präsentiert und die Teilnehmer:innen werden für ihr Engagement gefeiert!

"Entdecke die Stadt, in der du lebst!"

Ab Frühjahr 2023

Wo: Berlin

Wann: Frühjahr 2023
Plätze: 20
Dauer: 5 Termine
Alter:  14-18 Jahre
Kosten: kostenfrei 
(über eine Spende für den Verein und die jugendlichen Kursleiter*innen sind wir dankbar) 

Das Konzept

Seit Februar 2022 sind mehr als 50.000 Menschen vor dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine nach Berlin geflohen. Darunter etwa 35% Kinder und Jugendliche. Dabei stehen die Kinder und Jugendlichen vor großen emotionalen, lebenspraktischen, schulischen, sprachlichen und kulturellen Herausforderungen. Um gut an einem neuen Ort ankommen zu können und sich dort wohl zu fühlen, benötigen Kinder und Jugendliche allerdings mehr als Wohnraum, Bildung, Kleidung und Nahrung: Sie brauchen Freunde und Ortskenntnisse. Deshalb ermöglicht dieses Projekt, aus der Ukraine geflüchteten Jugendlichen, gemeinsam mit ihren berliner Peers, die Stadt in der sie leben auf eine spannende, vielfältige und jugendliche Art kennenzulernen.



Berlin kennenlernen:
Die Jugendlichen lernen Berlin besser kennen. Dies hat zum Ziel, dass sich die Jugendlichen selbstständig in der Stadt bewegen können, Strukturen und Angebote kennen und wahrnehmen können, Teilhabe ermöglicht wird und Barrieren abgebaut werden. Ein besonderes Ziel für die Teilnehmer*innen aus der Ukraine ist der Abbau des Gefühls fremd zu sein. Im Fokus stehen die Bereiche Infrastruktur/Transport, Kultur, Freizeit, Bildung und Sport.

Begegnung:
Die Jugendlichen lernen sich kennen und nehmen Gemeinsamkeiten wahr. Vorbehalten, Vorurteilen, Stereotypen, Klischees und Rassismen werden abgebaut. Das Verständnis unterschiedlicher Perspektiven und Lebensrealitäten wird gefördert. Dabei wird auch die eigene kulturelle Prägung reflektiert. Ziel ist es aber, nicht nur Unterschiede zwischen den verschiedenen Kulturen und Lebensrealitäten hervorzuheben, sondern vor allem die Gemeinsamkeiten in den Fokus zu rücken.


Smartphone Kurs für Senior*innen

Ab Frühjahr 2023

Wo: Zebra Kagel 

Erich-Weinert-Straße 36, 
Kagel, 15537 Grünheide 

Wann: Die Termine werden noch bekannt gegeben
Plätze: 10
Dauer: 10 Termine
Kosten: kostenfrei 
(über eine Spende für den Verein und die jugendlichen Kursleiter*innen sind wir dankbar) 

Das Konzept

Senior*innen sind fühlen sich viel zu oft von der technischen Entwicklung abgehängt. Für sie ist es oft nicht möglich an der digitalen Gesellschaft teilzunehmen. Dabei kann schon das Empfangen von den neusten Bildern des Enkelkindes per Messenger eine schwer zu überwindende Hürde sein. 

Jedoch: Der Zugang zum Internet und das gekonnte Bedienen eines Smartphones kann einen Ausweg aus der häuslichen Isolation bieten. Das neueste Foto des Enkelkindes zu sehen schüttet Endorphine aus und tut der Gesundheit gut. Mit Freunden und Familie zu chatten, wirkt der Einsamkeit entgegen und lässt Senior*innen ein aktiverer Teil der Gesellschaft sein. Das Lieblingslied aus der Jugend im Netz zu finden belebt und regt an.


Für viele Jugendliche ist das Erleben von Selbstwirksamkeit ein wichtiger Baustein in der Bewältigung der Entwicklungsaufgaben der Adoleszenz. Für sie ist es wichtig zu merken, dass sie in bestimmten Dingen gut sind und dass sie mit ihren Fähigkeiten etwas bewirken können. 

Oft verfügen Jugendliche über umfangreiches technisches Wissen. Besonders der Umgang mit Smartphone, Tablet und PC liegt vielen Jugendlichen.

Unser Programm „Miteinander verbunden“ bietet einen Smartphone Kurs für Senior*innen - von Jugendlichen. 

Das Programm wirkt auf drei verschiedenen Ebenen:


Jugendliche erleben Selbstwirksamkeit

Gemeinsam mit einer pädagogischen Fachkraft entwickeln die teilnehmenden Jugendlichen einen Smartphone Kurs für Senior*innen. Dabei setzten sich die Jugendlichen mit ihren Fähigkeiten auseinander und entwickeln Strategien, diese Skills an Andere zu vermitteln. In Folge führen die Jugendlichen den Kurs hauptverantwortlich durch. Dabei können sie jederzeit auf die Unterstützung einer Fachkraft zurückgreifen. Die Jugendlichen machen hierbei vielfältige Erfahrungen im Bereich Moderation, Anleitung, Wissensvermittlung und Kommunikation.


Senior*innen erlernen den Umgang mit Smartphone und Internet

In dem Kurs erlernen Senior*innen die Grundlagen im Umgang mit Smartphone und Internet. Der Kurs umfasst das gesamte Spektrum an Fragen, von „Wie schalte ich mein Smartphone an?“, „Was ist das Internet?“ bis „Wie sende ich ein Selfie über einen Messenger an meine Enkelkinder?“. Der Unterricht wird begleitet von Hausaufgaben, welche die Teilnehmer*innen zwischen den Einheiten miteinander in Kontakt bringen und gemeinsam Wissen aufbauen lassen.


Jugendliche und Senior*innen kommen in Kontakt miteinander

Dem Kurs folgt die Möglichkeit am offenen Smartphone-Treff teilzunehmen. Dieser findet einmal pro Woche statt. Er kann von Kurs-Absolvent*innen z.B. als „Notfallsprechstunde“ genutzt werden, falls ein Problem mit dem Smartphone auftritt, welches alleine nicht gelöst werden kann. Der Treff kann aber auch zum Üben, Weiterbilden oder Austauschen rund um das Thema Smartphone und Internet genutzt werden. Der Treff wird von Jugendlichen geleitet. So kommen Jugendliche und Senior*innen auch über den Kurs hinaus in Kontakt und Austausch miteinander.

Sonay soziales Leben e.V.

Du kannst uns ermöglichen, neue Projekte zu realisieren!

Unsere Projekte werden vollständig durch Fördermittel und Spenden finanziert. All unsere Angebote sind kostenlos nutzbar. Mit deiner Spende unterstützt du unsere Arbeit deshalb auf direktem Weg und ermöglichst neue Projekte.

Deine Spende ist steuerlich absetzbar! Wir stellen dir deshalb gerne eine Spendenbescheinigung aus.

Spendenkonto 

Sonay soziales Leben e.V 
GLS Bank
IBAN: DE87 4306 0967 1290 1850 00
BIC: GENODEM1GLS

Newsletter

Abonniere unseren Newsletter und bleibe immer auf dem Laufenden.

Spendenkonto   |   Sonay soziales Leben e.V    |   GLS Bank   |
IBAN: DE87 4306 0967 1290 1850 00   |   BIC: GENODEM1GLS